Hintergrund
Ein großer Hersteller von Haushaltsgeräten entwickelte für seine Induktionskochfelder ein neues LED-Touch-Bedienfeld mit einem neuartigen Interaktionskonzept. Ziel war es, zu verstehen, wie die neue Benutzeroberfläche genutzt, verstanden und hinsichtlich Effizienz, Effektivität und Zufriedenheit bewertet wird, sowie konkrete Verbesserungsmöglichkeiten abzuleiten und offene konzeptionelle Fragen zu klären – darunter auch eine neue Technologie zur automatischen Topferkennung.
Strategie & Umsetzung
Wir führten 12 persönliche Sitzungen à 90 Minuten mit der Zielgruppe durch (Besitzer von breiten Induktionskochfeldern, die regelmäßig kochen und bereit sind, in ein Premium-Gerät zu investieren). Jede qualitative Sitzung kombinierte aufgabenbasierte Beobachtung mit explorativen Interviews zu zwei Hardware-Prototypen (zwei Markendesigns mit unterschiedlichem Design, die unter den Teilnehmern rotierten). Teil 1 behandelte die Kernanwendungsfälle: Einschalten, Aufstellen von Kochgeschirr, Leistungsstufen, Boost-Funktion, Bratsensor und Timer; Teil 2 untersuchte das Verständnis des Konzepts der automatischen Topferkennung in verschiedenen Spezialsituationen.
Der Impact
Die Studie ergab lediglich geringfügige, sich schnell von selbst behebende Usability-Probleme sowie eine hohe subjektive Akzeptanz beider Designs. Sie lieferte eine nach Prioritäten geordnete Liste konkreter Verbesserungsvorschläge sowie eine klare Empfehlung, welche Designvarianten weiterverfolgt werden sollten, und bot dem Kunden damit eine evidenzbasierte Grundlage für die weitere Entwicklung.
Methoden
Usability test, qualitative interview, task-based observation
Dauer
1.5 Monate

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