
Tara Bosenick · Speakerin
Vorträge, die hängenbleiben
Weil sie provozieren, ohne zu verletzen. Und Recht haben, ohne es zu zeigen.
🏆
Speaker Award 2025
World Usability Congress, Graz
🏆
Speaker Award 2025
Mensch und Computer
📍
25 Jahre UX-Expertise
7 Firmen · 2.500+ Projekte · Hamburg
🌍
Alle Vorträge
auf Deutsch & Englisch buchbar

Tara Bosenick

ÜBER TARA
AI & UX aus Hamburg. Mit Narben.
Ich bin seit 1999 in der UX-Branche. Ich habe Firmen gegründet, Methoden entwickelt, mehr Konferenzen besucht als mir lieb ist – und zwei Speaker Awards in 2025 gewonnen, beim World Usability Congress und auf der Mensch und Computer.
Was mich von den meisten anderen auf der Bühne unterscheidet: Ich komme direkt aus der Praxis. In einer normalen Woche führe ich an zwei bis drei Tagen AI-Workshops für UX-Teams durch. Ich researche aktiv. Ich teste selbst. Ich irre mich manchmal – und sage das auch.
Ich nehme unbequeme Positionen ein. Ich stelle Fragen, die das Publikum noch einen Tag später beschäftigen. Und ich habe keinerlei Interesse daran, jemandem zu erzählen, was er hören möchte.
„In Hamburg verwurzelt. Mittendrin in der AI-Revolution für UX-Research. Und immer noch skeptisch genug, um die richtigen Fragen zu stellen.“
Speakerin seit '99
Photo by Marleen Hoftizer
14 VORTRAGS-THEMEN
Was ich mitbringe
Alle Vorträge sind auf Deutsch und Englisch buchbar – für Konferenzen ebenso wie für interne Veranstaltungen und Teamtage. Jeder Vortrag steht für sich, aber gemeinsam erzählen sie eine Geschichte.
1
🏛️
UX: Hype, Handwerk oder Heilsversprechen?
Was ist UX wirklich – und was wird nur behauptet? Dieser Vortrag ist eine ehrliche Einführung für alle, die bisher gut ohne UX ausgekommen sind. Oder glauben, das zu sein. Kein Fachjargon, keine Personas, keine Journey Maps. Nur das, was tatsächlich zählt – und warum es zählt, auch wenn man Produkten und Interfaces bis jetzt wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat.
Zielgruppe
Management und Führungskräfte ohne UX-Hintergrund, Vorstände, Entscheider:innen die UX-Budgets verantworten
2
🤖
Wie funktioniert AI?
Kein Tech-Bingo, keine Dystopie-Szenarien. Eine ehrliche Erklärung, wie Sprachmodelle wirklich funktionieren – was sie können, was sie nicht können, und warum das für alle relevant ist, die heute professionell damit arbeiten. Für Teams, die täglich AI-Tools nutzen, und für Führungskräfte, die Entscheidungen darüber treffen müssen. Manchmal merken sogar die im Raum, dass sie weniger wissen als gedacht.
Zielgruppe
Alle, die mit AI arbeiten oder darüber entscheiden – vom Einsteiger bis zum Profi, der sein Halbwissen auf den Prüfstand stellen möchte
🏆 Best Workshop & Best Session, Mensch und Computer 2025
3
🎭
Halluzinieren wie Loriot – was LLMs und das Frühstücksei gemeinsam haben
Sprachmodelle erfinden Fakten. Mit Überzeugung. Mit vollständiger Grammatik. Und ohne jedes Schuldbewusstsein. Dieser Vortrag erklärt, warum das so ist – technisch korrekt, aber verständlich erzählt. Mit etwas dramaturgischer Hilfe aus dem Hause Loriot: Denn wie Loriot-Charaktere auf Missverständnissen bestehen als wären sie Wahrheiten, tun es LLMs auch.
Zielgruppe
Gemischte Publikumsgruppen, Fach- und Führungskräfte, alle die AI-Grundlagen verstehen wollen ohne Informatik-Abschluss – und Sinn für Humor mitbringen
I Grundlagen & Orientierung
4
🚨
UX als Risk-Management-Tool: Wake up or Fade out?
Schlechte UX ist kein Designproblem. Es ist ein Geschäftsrisiko. Und wer das nicht in der Sprache des Managements kommunizieren kann, wird mittelfristig weggespart. Dieser Vortrag zeigt, wie UX-Teams den Schritt vom Kreativ-Budget zur Board-Level-Relevanz schaffen – mit konkreten Methoden, echten KPIs und der Frage: Warum sollte ein Vorstand überhaupt zuhören?
Zielgruppe
UX-Leads, Produktverantwortliche, Entscheider:innen, alle die UX intern strategisch positionieren wollen
🏆 Speaker Award, World Usability Congress 2025
5
⚖️
Was kann UX vom Feminismus lernen?
Beide Bewegungen kämpfen darum, ernst genommen zu werden. Beide haben Methoden, Argumente und Daten. Und beide scheitern regelmäßig daran, die richtigen Leute zu erreichen. Was UX aus dieser Geschichte lernen kann, ist überraschend konkret – und überraschend politisch. Ein Vortrag, der nicht schmeichelt. Aber der etwas verändert.
Zielgruppe
UX-Professionals, Design-Teams, alle die sich für die strategische Positionierung von UX in Organisationen interessieren
II UX strategisch denken
6
🔬
5 User, 3 Halluzinationen, 0 Signifikanz – ein Weckruf für mehr Qualität
Unsere Branche destilliert aus fünf Testpersonen, drei KI-generierten Patterns und null statistischer Absicherung „fundierte Empfehlungen“. Das ist kein agiles Vorgehen. Das ist Qualitätsverlust mit Methodenbegriff. Dieser Vortrag ist ein Weckruf – und ein konkreter Weg zurück zu Research, dem man tatsächlich vertrauen kann.
Zielgruppe
UX-Researcher:innen, Research-Ops, Design-Teams, alle die mit Research-Ergebnissen Entscheidungen begründen
7
💥
Wie man UX-Research in Rekordzeit gegen die Wand fährt
Ein Vortrag im Gewand eines How-to – der in Wirklichkeit eine Diagnose ist. Fünf User. Kein Screening. Selbst moderiert. Ergebnisse am nächsten Tag. Und natürlich alles „statistisch repräsentativ“. Wer diese Muster erkennt, weiß, warum so viele Research-Ergebnisse folgenlos bleiben. Und wie man es besser macht.
Zielgruppe
UX-Researcher:innen, Auftraggeber:innen von Research, Product Owner:innen, alle die Research bestellen oder bewerten
III Was in der Research-Praxis schiefläuft
8
🧪
Synthetische Nutzer – Fluch oder Segen?
AI kann in Sekunden tausend „Nutzer“ simulieren. Das klingt nach Effizienz. Aber was verlieren wir dabei? Das Zittern in der Stimme. Die Pause vor dem „Aber...“. Den Moment, in dem jemand die App komplett „falsch“ benutzt – und dabei etwas Brillantes erfindet. Dieser Vortrag zeigt ehrlich, wann synthetische Methoden helfen – und wann sie uns systematisch in die Irre führen.
Zielgruppe
UX-Researcher:innen, Product Manager:innen, AI-Strategen, alle die entscheiden müssen, wo synthetische Methoden vertretbar sind
9
🔍
Mit AI forschen – und trotzdem die Wahrheit finden
AI verspricht schnellere Analysen, skalierbare Insights, automatisiertes Reporting. Und liefert dabei manchmal überzeugend falsche Muster, Sentiment-Analysen die Ironie nicht erkennen, und Cluster die niemand angefragt hat. Dieser Vortrag zeigt, wo AI im Research wirklich hilft – und wo sie Ergebnisse produziert, die klingen als wären sie fundiert, es aber nicht sind.
Zielgruppe
UX-Researcher:innen, Research-Ops, alle die AI-Tools im Research-Alltag einsetzen oder einsetzen wollen
10
⚡
AI-Nutzung soll mit Risiko behaftet sein? Echt jetzt?
Manche Unternehmen behandeln AI-Tools wie hochgiftigen Sonderмüll: Formulare, Freigabeprozesse, komplette Verbote. Andere schicken sensible Daten sorglos in jeden verfügbaren Chatbot. Beides ist falsch. Dieser Vortrag zeigt, wie ein vernünftiger Umgang mit AI-Risiken aussieht – ohne Paranoia, aber auch ohne Naivität.
Zielgruppe
Führungskräfte, Compliance-Teams, IT-Verantwortliche, UX-Teams in regulierten Branchen
IV AI trifft Research
11
☣️
-ification: Fünf Wege, wie AI UX gerade ruiniert
Shittification. Bottification. Sycophancy. Vulnerification. Agentification. Fünf Trends, die klingen als wären sie erfunden – und leider nicht erfunden sind. Ein Apokalypse-Vortrag mit Augenzwinkern: Was AI mit Produkten, Nutzern und der gesamten Branche macht, wenn niemand aufpasst. Unterhaltsam. Beunruhigend. Beides gleichzeitig.
Zielgruppe
UX-Professionals, Produktteams, alle an der Schnittstelle von AI-Entwicklung und Nutzerzentrierung
12
🔭
Was machen wir in 2 Jahren? Szenarien für die Zukunft der UX-Researcher:innen
Wie verändert sich unsere Rolle – nicht irgendwann, sondern konkret in den nächsten zwei Jahren? Was bleibt? Was fällt weg? Was entsteht neu, das es heute noch nicht gibt? Statt Prognosen gibt es Szenarien: mehrere mögliche Zukünfte, ausgearbeitet und ehrlich bewertet. Das Publikum geht nicht mit einer Antwort nach Hause. Sondern mit der richtigen Frage.
Zielgruppe
UX-Professionals, Teamleitungen, alle die ihre Karriere oder ihr Team strategisch ausrichten wollen
V Was als nächstes kommt
SONDERFORMAT · 45 MIN · SATIRE & SUBSTANZ
📺
Wir unterbrechen Ihr reguläres Programm
AI Aktuell · Vortrag Nr. 13
Guten Abend. Heute Nacht berichten wir über eine Technologie, die gleichzeitig die Welt rettet und sie zerstört – je nachdem, wen Sie fragen und um wie viel Uhr.
In dieser Sondersendung analysieren wir live: den Hype-Zyklus, die Halluzinationen, die Buzzwords, die Angstschweiß-Posts auf LinkedIn und die Frage, warum Ihr Unternehmen jetzt unbedingt eine KI-Strategie braucht, obwohl Sie noch nicht mal wissen, was ein Token ist.
„AI Aktuell“ ist kein Vortrag. Es ist eine Sendung. Mit Nachrichtenblock, Korrespondentenschalte aus dem Büroalltag, Experteninterview mit sich selbst – und dem unvermeidlichen Breaking-News-Ticker, der das Publikum durch 45 Minuten AI-Realität führt: von „AI wird uns alle arbeitslos machen“ bis „AI hat mir heute dreimal falsche Quellen erfunden, aber die Zusammenfassung war gut.“
Was hängenbleibt: ein klares Bild davon, was AI wirklich kann, was sie behauptet zu können – und warum der Unterschied dazwischen größer ist, als die Berichterstattung vermuten lässt. Und das alles, ohne dass das Publikum merkt, wie viel es gerade gelernt hat.
Zielgruppe
Alle, die mit AI arbeiten, über AI entscheiden oder AI-müde sind – ideal für Konferenzeröffnungen, Abendprogramm, und alle, die die zehnte AI-Keynote des Jahres nicht mehr ertragen
↗ Sonderformat
14
🌸
52 Jahre halbglücklich – wer war noch mal Tim?
Ein Vortrag über Trans-Sein, spätes Selbstentdecken – und das Leben, das danach anfängt.
Ich habe 52 Jahre lang gelebt, ohne wirklich zu verstehen, warum irgendetwas immer ein bisschen falsch war. Nicht unglücklich. Nicht unrfüllt. Aber auch nie ganz angekommen. Das nennt sich, wie ich heute weiß, halbglücklich – und es ist erstaunlich gut auszuhalten, solange man nicht weiß, dass es auch anders geht.
Dieser Vortrag erzählt, wie es zum Outing kam. Wie es danach weiterging. Was sich verändert hat – und was überraschenderweise gleich geblieben ist. Und was es bedeutet, mit über 50 das erste Mal das Gefühl zu haben: das bin ich.
Neben meiner persönlichen Geschichte gibt dieser Vortrag auch einen ehrlichen Einblick in das, was Trans-Sein bedeutet: Was es ist, was es nicht ist, und warum so viele Menschen so wenig darüber wissen – obwohl sie vermutlich Trans-Personen kennen, ohne es zu merken.
Das wird kein leichter Vortrag. Und kein distanzierter. Aber einer, nach dem das Publikum die Welt ein bisschen anders sieht.
Zielgruppe
Unternehmen und Teams, die Verständnis und Sensibilisierung für das Thema Trans-Sein suchen – HR-Teams, Führungskräfte, alle die inklusiver denken und handeln wollen, ohne dabei auf Phrasen und Broschüren angewiesen zu sein
VI Erfahrung & Haltung
Optional hinzubuchbar
Die Ouvertüre
Vorträge, die man nicht vergisst, fangen vor dem ersten Argument an.
Auf Wunsch beginne ich jeden Vortrag mit einer Ouvertüre – einer 5- bis 10-minütigen Performance, in der ich eine Figur verkörpere, die thematisch zum Vortrag passt, aber alles auf den Kopf stellt, was danach kommt.
Die Ouvertüre ist kein Gimmick. Sie ist Dramaturgie. Der Vortrag bleibt im Gedächtnis, weil er dort beginnt, wo Konferenzpräsentationen normalerweise aufhören: beim echten Erlebnis. Das Publikum denkt, es sieht eine Figur – und bemerkt erst im Laufe des Vortrags, wie viel Wahrheit in ihr steckt.
Die Ouvertüre kann einzeln gebucht werden – oder als fester Auftakt zu einem Vortrag. Was besser passt, klären wir im Gespräch.
Figuren & Rollen – eine Auswahl:
👮♀️
Die Polizeimeisterin
Verteilt AI-Strafzettel für methodische Vergehen. Sehr konsequent.
🙏
Die Nonne
Hält eine flammende Predigt. Gegen was, das verraten wir hier nicht.
🔨
Harley Quinn
Hat einen Hammer dabei. Und Verwendung dafür.
👱♀️
Barbie
Hat mehr zu sagen als man erwartet. Deutlich mehr.
🔮
Die esoterische UX-Researcherin
Hat 2025 in Graz vermutlich den Speaker Award mitgewonnen. Kein Kommentar.
1
Ich komme aus der Praxis.
Meine Vorträge enthalten keine Theorien, die ich am Schreibtisch entwickelt habe. Sie enthalten Beobachtungen aus hunderten von Workshops, tausenden von Projekten und 25 Jahren in einer Branche, die sich gerade neu erfindet.
2
Ich nehme das Publikum ernst.
Kein Frontal-Entertainment, bei dem alle nicken und danach nichts tun. Meine Vorträge sind so gebaut, dass sie Fragen aufwerfen, die noch am nächsten Morgen beschäftigen.
3
Ich liefere, was ich verspreche.
Kein Overpromising, kein Buzzword-Bingo. Dafür: klare Thesen, echte Beispiele – und manchmal die Aussage, die jemand im Raum nicht hören wollte, aber braucht.
Warum Tara buchen?
Drei Dinge, die über „hat Speaker Awards gewonnen“ hinausgehen

