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Tara Bosenick ist seit 1999 UX-Spezialistin und hat die deutsche UX-Branche auf Agenturseite mit aufgebaut. Mit ihrem Statistik-Studium und über 25 Jahren Praxiserfahrung verbindet sie fundiertes methodisches Wissen mit der Realität des UX-Alltags – und der seltenen Fähigkeit, beides verständlich zu vermitteln.


Sie entwickelt neue UX-Methoden, quantifiziert UX und führt evidenzbasierte Forschung in Unternehmen ein – alles mit dem klaren Ziel, dass es funktioniert. Besonders liegt ihr am Herzen, die Brücke zwischen Statistik und Design zu schlagen, damit UX-Professionals datengetriebene Entscheidungen treffen können, ohne sich in Formeln zu verlieren.

Bereit für Zahlen, die ankommen?

„Ich bin eher der qualitative Typ.“ – Hände hoch, wer diesen Satz schon mal gesagt hat. Wahrscheinlich die meisten. Und ehrlich gesagt: Er stimmt ja oft auch. Interviews führen, Usability-Tests moderieren, Nutzerbedürfnisse verstehen – das ist die Stärke vieler UXler:innen.


Hier ist das Problem: Irgendwann fragt jemand im Meeting nach Zahlen. Nach Stichprobengrößen, Signifikanzen, nach datenbasierter Evidenz. Und dann wird es still. Nicht weil du nichts zu sagen hättest – sondern weil dir die Werkzeuge fehlen, um deine Erkenntnisse quantitativ zu untermauern.


Zeit, das zu ändern. In diesem Workshop lernst du nicht Statistik um der Statistik willen. Du bekommst einen praxisorientierten Überblick über die quantitativen Methoden, die in deinem UX-Alltag wirklich zählen – verständlich erklärt, direkt anwendbar und ohne Formeln an der Tafel.


Warum du dabei sein solltest


  • Schluss mit dem Zahlen-Blackout: Lerne, wie du quantitative Daten so einsetzt, dass deine Forschungsergebnisse auch in der Vorstandsetage bestehen – ohne 20 Erklärschleifen.

  • Keine Statistik-Vorlesung, versprochen: Alle Methoden werden anhand realer UX-Fragestellungen vermittelt. Praxisnah, verständlich und direkt anwendbar.

  • Qual und Quant sind kein Entweder-oder: Du lernst, wie du beide Welten so kombinierst, dass deine Forschung belastbarer und deine Argumentation stärker wird.

  • Von jemandem, der beides kann: Tara hat Statistik studiert und macht seit 25 Jahren UX. Diese Kombination ist selten – und macht den Unterschied in der Vermittlung.

  • Direkt anwendbar: Du gehst nicht mit theoretischem Wissen nach Hause, sondern mit einem Methodenkoffer, der morgen funktioniert.

 

Das erwartet dich


Grundlagen quantitativer Forschung im UX-Kontext


Bevor es in die Methoden geht, legen wir das Fundament. Klingt trocken? Ist es nicht – denn hier verstehst du, warum manche Studien belastbar sind und andere nicht:

  • Unterschiede und Synergien zwischen Qual und Quant

  • Wann quantitative Methoden sinnvoll sind – und wann du dir den Aufwand sparen kannst

  • Wissenschaftliche Grundlagen: Hypothesen, Variablen, Messebenen

  • Gütekriterien: Reliabilität, Validität, Objektivität – was davon wirklich zählt

 

Erhebungsmethoden und Stichprobenziehung


Garbage in, garbage out – die Qualität deiner Daten entscheidet über alles, was danach kommt:

  • Grundlagen der Stichprobenziehung und Stichprobengröße

  • Online-Umfragen und quantitative Nutzertests sauber gestalten

  • Verzerrungen vermeiden (Spoiler: Die meisten merken sie nicht)

  • Datenquellen: Von eigenen Erhebungen bis Analytics-Daten

 

Deskriptive Statistik und Datenvisualisierung


Zahlen aufbereiten, damit sie erzählen, was wirklich passiert – nicht was man gerne hätte:

  • Mittelwerte, Mediane, Standardabweichungen – und warum der Unterschied wichtig ist

  • Häufigkeitsverteilungen verstehen und interpretieren

  • Korrelationen erkennen und korrekt deuten (Korrelation ≠ Kausalität, immer noch)

  • Best Practices für die Visualisierung quantitativer UX-Daten

  • Überzeugende Darstellung für verschiedene Zielgruppen

 

Grundlagen der Inferenzstatistik


Der Teil, vor dem viele Angst haben. Unbegründet – wenn man es richtig erklärt:

  • Grundprinzipien der statistischen Inferenz

  • p-Werte, Konfidenzintervalle und Signifikanz – was sie wirklich bedeuten

  • A/B-Tests: Planung und Auswertung für UX-Fragestellungen

  • Häufige Fehlschlüsse und wie du sie vermeidest

 

Multivariate Verfahren und erweiterte Analysen


Für die, die mehr wollen – ein Überblick über die mächtigeren Werkzeuge:

  • Regressionsanalyse im UX-Kontext

  • Faktorenanalysen zur Identifikation latenter Konstrukte

  • Clusteranalysen für Nutzertypisierung und Personas

  • MaxDiff-Analyse zur Priorisierung von Features

  • Praktische Anwendungsbeispiele und Interpretationshilfen

 

Integration qualitativer und quantitativer Methoden


Die Königsdisziplin – weil die besten Ergebnisse entstehen, wenn beides zusammenkommt:

  • Grundlagen von Mixed-Methods-Designs

  • Quantitative Daten zur Vorbereitung qualitativer Forschung nutzen

  • Qualitative Ergebnisse quantifizieren

  • Praxisbeispiele erfolgreicher Methodenkombination

 

Praxistransfer und Tools


Damit das Gelernte nicht in der Schublade landet:

  • Überblick über nützliche Tools für quantitative UX-Forschung

  • Von Excel bis zu spezialisierten Analyseprogrammen

  • Integration in agile Prozesse

  • Entwicklung eines individuellen Methodenkoffers

  • Ausblick: UX-Metriken und KPIs (SUS, NPS, Task-Metriken)

 

Für wen ist das Seminar?

Der Workshop richtet sich an alle, die mit Zahlen im UX-Kontext sicherer werden wollen. Egal, ob du bisher rein qualitativ gearbeitet hast oder einfach einen strukturierten Überblick brauchst – dieses Seminar gibt dir das Werkzeug, das dir bisher gefehlt hat.

  • UX-Researcher:innen, die bisher hauptsächlich qualitativ gearbeitet haben

  • UX-Designer:innen, die ihre Entscheidungen durch Daten untermauern wollen

  • Produktmanager:innen, die UX-Metriken besser verstehen und nutzen möchten

  • UX-Manager:innen, die ein umfassendes Forschungsprogramm aufbauen

  • Quereinsteiger:innen im UX-Bereich, die sich quantitativ aufstellen wollen

Was du mitnimmst


  • Quantitative Methoden im UX-Kontext einordnen – wissen, welches Werkzeug wann das richtige ist
  • Daten korrekt erheben und interpretieren – von Stichproben bis Signifikanz
  • Ergebnisse überzeugend kommunizieren – Stakeholder mit Zahlen gewinnen, nicht mit Bauchgefühl
  • Deinen individuellen Methodenkoffer entwickeln – Qual und Quant zusammenbringen
  • Statistische Fallstricke erkennen – damit du Daten richtig liest, nicht nur schön präsentierst

Eckdaten


  • Dauer: 1 Tag, 9 bis 17 Uhr
  • Format: online oder inhouse
  • Teilnehmerzahl: mindestens 4, maximal 12

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Tara Bosenick

AI

Workshop: Überblick über quantitative Methoden für UX-Professionals

Zahlen, die ankommen – statt Statistik, die wehtut

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Workshop: Überblick über quantitative Methoden für UX-Professionals

Zahlen, die ankommen – statt Statistik, die wehtut

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