
Your Trainer
Tara Bosenick ist seit 1999 UX-Spezialistin und hat die deutsche UX-Branche mit aufgebaut. Sie entwickelt neue UX-Methoden, quantifiziert UX und führt UX in Unternehmen ein – alles mit dem klaren Ziel, dass es funktioniert.
Durch ihre langjährige Erfahrung als UX-Führungskraft hat sie erfolgreiche Strategien entwickelt, um UX als Business-kritische Funktion zu positionieren und den Wert von UX-Maßnahmen für Entscheider:innen verständlich zu machen.
Dabei war sie immer daran interessiert, coole Unternehmenskulturen zu schaffen, in denen Spaß, Leistung, Teamgeist und Kundenerfolg zusammenkommen. Seit Jahren unterstützt sie Führungskräfte und Unternehmen auf dem Weg zu mehr New Work, Agilität und einem besseren Mitarbeitererlebnis.
In der Sprache des Business argumentieren – statt den Wert deiner Arbeit zu rechtfertigen
„Kannst du mal erklären, was UX uns eigentlich bringt?“
Wenn du diesen Satz kennst, kennst du auch das Gefühl danach. Du weißt, dass deine Arbeit einen Unterschied macht. Du siehst es in den Testergebnissen, im Nutzerfeedback, in den Projekten, die besser laufen, weil jemand rechtzeitig hingeschaut hat. Aber wenn du das in einer Budgetrunde kommunizieren sollst, wird es dünn. ROI-Berechnungen, die erst im Nachhinein stimmen. Zahlen, die nie ganz passen. Und am Ende heißt es trotzdem: „Schönes Projekt, aber nächstes Quartal wird das Budget knapp.“
Hier ist das Problem: Solange UX als Kostenfaktor wahrgenommen wird, bleibt es verhandelbar. Du spielst ein Spiel, das du nicht gewinnen kannst – weil du in der falschen Sprache argumentierst. Entscheider:innen denken nicht in Personas und Journey Maps. Sie denken in Risiken, Kosten und Geschäftszielen.
Zeit, die Perspektive zu wechseln. In diesem Workshop lernst du nicht nur, wie du den Wert deiner UX-Arbeit besser kommunizierst. Du lernst, UX als das zu positionieren, was es im Kern ist: präventives Risikomanagement. Eine Sprache, die jedes Unternehmen versteht – und für die es immer Budget gibt.
Warum du dabei sein solltest
Raus aus der Rechtfertigungsfalle: Lerne, wie du den Wert von UX so kommunizierst, dass Entscheider:innen nicht nachfragen, sondern nicken. Nicht mit schöneren Worten – sondern mit einem komplett anderen Rahmen.
Budgets sichern statt betteln: Wenn UX als Risikomanagement verstanden wird, ist es kein nice-to-have mehr. Nutze Risikokalkulationen als Argumentationsbasis, die in jeder Budgetrunde funktioniert.
Strategisch statt optional: Etabliere UX als geschäftskritische Funktion in deinem Unternehmen. Nicht weil du es so siehst – sondern weil deine Stakeholder es so sehen.
KI als Verstärker: Lerne, wie du mit KI-Tools deine Risikoanalysen aufbereitest und UX-Berichte in Business-Sprache übersetzt – schneller, datenbasierter, überzeugender.
Direkt anwendbar: Du gehst nicht mit Theorie nach Hause, sondern mit konkreten Vorlagen, Checklisten und einer Argumentation, die du am nächsten Tag einsetzen kannst.
Das erwartet dich
Risikomanagement-Grundlagen – warum UX-Professionals dieses Feld kennen sollten
Bevor wir UX als Risikomanagement positionieren, schauen wir uns an, was Unternehmen überhaupt unter Risikomanagement verstehen:
Der Begriff „Risiko“ und was er in Unternehmenskontexten bedeutet
Grundlagen des Risikomanagementprozesses
Gesetzliche Anforderungen im Überblick
Die Medizintechnik als Vorreiter: Warum dort niemand fragt, ob Usability-Evaluation nötig ist
UX als strategisches Risikomanagement verstehen
Der Kern-Perspektivwechsel – und warum er alles verändert:
Warum der klassische ROI-Ansatz für UX oft ins Leere läuft
Wie der Risikomanagement-Ansatz funktioniert – und warum Entscheider:innen ihn sofort verstehen
Parallelen zwischen etabliertem Risikomanagement und dem, was UX-Professionals jeden Tag tun
Präventiv statt reaktiv: Warum frühzeitige UX-Maßnahmen bares Geld sparen
Beispiele von Unternehmen, die UX als Risikomanagement etabliert haben
Business-Risiken durch UX-Defizite identifizieren
Systematisch erkennen, was schiefgehen kann – und was es kostet:
Typische Geschäftsrisiken durch mangelnde Nutzerzentriertheit
Kategorisierung: Marktrisiken, Reputationsrisiken, Produktivitätsrisiken & Co.
Methoden zur strukturierten Risikoidentifikation im UX-Kontext
Eigene Risiko-Checklisten entwickeln
Präventive UX-Maßnahmen ableiten
Wie KI-Tools bei der Identifikation potenzieller Business-Risiken helfen
Quantifizierung von UX-Risiken
UX-Risiken in Zahlen ausdrücken – damit sie in Entscheidungsvorlagen landen:
Qualitative UX-Erkenntnisse methodisch quantifizieren
Potenzielle Kosten durch UX-bedingte Projektrisiken abschätzen
KI-gestützte Analyse von Nutzerfeedback unter Risikogesichtspunkten
Wahrscheinlichkeiten und Impact-Analysen für identifizierte Risiken
Überzeugende UX-Risikokennzahlen entwickeln
UX-Risiken mit Unternehmenszielen und KPIs verbinden
Die Sprache des Business sprechen lernen
Von UX-Fachsprache zu Business-Terminologie – der Übersetzungsworkshop:
UX-Themen in Business-Sprache übersetzen
Das Vokabular der Entscheider:innen verstehen und gezielt nutzen
Von Features zu Business Outcomes: Die richtige Perspektive für UX-Berichte
Elevator Pitches für UX-Maßnahmen entwickeln
Stakeholder-Mapping für zielgruppengerechte Kommunikation
KI-gestützte Umformulierung von UX-Berichten in Business-Sprache
Praktische Prompting-Techniken für businessorientierte KI-Outputs
Strategische Integration in Unternehmensprozesse
UX-Risikomanagement als festen Bestandteil etablieren:
Integration in bestehende Unternehmensprozesse
Kommunikation mit dem Risiko- und Qualitätsmanagement
Aufbau einer risikobewussten UX-Kultur
Für wen ist das Seminar?
Für alle UX-Professionals, die es leid sind, den Wert ihrer Arbeit zu rechtfertigen – und stattdessen lernen wollen, ihn in einer Sprache zu kommunizieren, die ankommt. Konkret:
UX-Manager:innen, die mehr Ressourcen für ihre Teams gewinnen wollen
UX-Researcher:innen, die den Wert ihrer Arbeit besser sichtbar machen möchten
UX-Designer:innen, die ihre Designentscheidungen wirtschaftlich fundierter begründen wollen
Product Owner und Produktmanager:innen, die UX-Risiken in ihre Entscheidungsprozesse integrieren möchten
UX-Berater:innen, die ihre Kunden von der Notwendigkeit von UX-Maßnahmen überzeugen wollen
Was du mitnimmst
- UX als Risikomanagement positionieren – den Perspektivwechsel verstehen und für deine Argumentation nutzen
- Business-Risiken identifizieren und quantifizieren – von „Nutzerzentrierung“ zu „Risikominimierung“
- Die Sprache des Business sprechen – Stakeholder überzeugen, statt sich zu rechtfertigen
- KI-Tools für geschäftsorientierte Reports einsetzen – datenbasiert argumentieren mit modernen Werkzeugen
- Praxiserprobte Vorlagen und Methoden – direkt anwendbar im Arbeitsalltag

AI
Workshop: UX als Risikomanagement
Geschäftsrisiken minimieren und UX Business Value kommunizieren

