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Warum User Research unverzichtbar ist: Die häufigsten Einwände und wie Sie sie entkräften

User Research ist ein Thema, das in vielen Unternehmen heiß diskutiert wird. Manche schätzen seine Vorteile und erkennen seinen Wert, während andere skeptisch sind und die Notwendigkeit in Frage stellen. Dieser Artikel nimmt die häufigsten Einwände gegen User Research unter die Lupe und zeigt, warum diese oft missverstanden werden. Letztlich geht es darum, Produkte zu entwickeln, die nicht nur technisch einwandfrei, sondern auch genau auf die Bedürfnisse der Nutzer:innen abgestimmt sind. Und das macht nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf die Unternehmensbilanz aus!

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5. Sept. 2024

"USER RESEARCH KOSTET ZEIT UND GELD"

Es stimmt, User Research erfordert Investitionen, sowohl in Zeit als auch in Ressourcen. Doch hier lohnt sich ein Blick über den Tellerrand hinaus.


Langfristige Zeit- und Kostenersparnis

Obwohl User Research am Anfang des Projekts zusätzlichen Aufwand bedeutet, zahlt sich dieser langfristig aus. Denn durch die frühzeitige Identifizierung von Problemen und unerfüllten Bedürfnissen können kostspielige Anpassungen und Fehler vermieden werden, die sonst erst nach der Markteinführung entdeckt würden. Wer in der Anfangsphase etwas mehr investiert, spart später viel – das freut auch den oder die penibelste/n Controller:in!


Umsatzsteigerung und Wettbewerbsvorteil

Produkte, die von Anfang an auf die Bedürfnisse der Nutzer:innen zugeschnitten sind, haben nicht nur eine höhere Akzeptanz, sondern generieren auch mehr Umsatz. Wenn ein Produkt den Nerv der Zeit trifft und genau das bietet, was Nutzer:innen wirklich wollen, verbreitet sich das oft wie ein Lauffeuer am Markt.


Risikominimierung

Ein weiterer Vorteil ist die Risikominimierung. Frühzeitig erkannte Risiken, sei es technischer Natur oder im Hinblick auf regulatorische Anforderungen, lassen sich im Entwicklungsprozess einfacher beheben. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven.


"ES IST NICHT WIRKLICH NOTWENDIG."

„Unsere Produkte kommen auch ohne User Research gut an“, mag der ein oder andere denken. Doch in einer Welt, die sich ständig verändert, mag das für den Moment stimmen, aber in naher Zukunft nicht mehr.


Anpassung an sich ändernde Märkte

In einer dynamischen Welt können sich Märkte und Nutzer:innenbedürfnisse schnell ändern. Was heute funktioniert, kann morgen veraltet sein. User Research hilft dabei, aktuelle Trends und Bedürfnisse zu erkennen und Produkte entsprechend anzupassen.


Markentreue und Kundenbindung

Zufriedene Nutzer:innen werden zu loyalen Kund:innen. Wenn ein Produkt genau das liefert, was die Nutzer:innen brauchen, wird es nicht nur häufiger genutzt, sondern auch weiterempfohlen. Das ist die beste und günstigste Werbung, die man sich vorstellen kann.


"WIR HABEN DOCH BEREITS DATEN ZU UNSERER ZIELGRUPPE."

Aber sind diese Daten auch aktuell und schöpfen Sie das volle Potenzial dieser Daten aus? Vergangene Daten sind wichtig, aber Märkte und Bedürfnisse ändern sich.


Aktualität und Tiefe der Daten

Vorhandene Daten sind wertvoll, aber sie müssen regelmäßig aktualisiert und vertieft werden. Märkte und Nutzer:innenverhalten ändern sich, und nur durch kontinuierliches User Research bleiben Sie auf dem neuesten Stand und können neue Bedürfnisse identifizieren.


"WIR HABEN NICHT GENUG PERSONAL UND RESSOURCEN."

Gerade in kleineren Unternehmen ist das ein häufiger Einwand, der auch absolut verständlich ist. Aber es gibt Lösungen!


Priorisierung

Konzentrieren Sie sich auf die kritischsten Aspekte des Projekts, bei denen User Research den größten Nutzen bringt. Es ist nicht notwendig, alles auf einmal zu machen. Durch die Priorisierung können auch mit begrenzten Ressourcen große Erfolge erzielt werden.


Externe Unterstützung

Falls interne Ressourcen nicht ausreichen, gibt es die Möglichkeit, externe Expert:innen hinzuzuziehen. Diese bringen nicht nur die nötige Expertise mit, sondern können oft auch schneller und effizienter arbeiten.


Agile Entwicklung

Integrieren Sie User Research in den agilen Entwicklungsprozess. Durch kleine, iterative Forschungsaktivitäten lassen sich auch mit wenig Ressourcen wertvolle Erkenntnisse gewinnen. So bleibt das Projekt flexibel und die Forschung handhabbar.


Wertvolle Stakeholder-Integration

Neben der eigentlichen Forschung ist es wichtig, dass die Stakeholder, einschließlich Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb, in den User Research-Prozess eingebunden werden. Regelmäßige Kommunikation und transparente Berichterstattung halten alle Beteiligten auf dem Laufenden und gewährleisten, dass die Forschungsergebnisse effektiv genutzt werden, um die Produktstrategie zu optimieren und zu stärken.


FAZIT: USER RESEARCH IST EIN MUSS

User Research ist keine unnötige Ausgabe, sondern eine Investition in den langfristigen Erfolg eines Produkts. Die häufigsten Einwände lassen sich durch klare Argumente entkräften, die zeigen, dass gut durchgeführte User Research nicht nur Geld und Zeit spart, sondern auch den Umsatz steigert und das Risiko minimiert. Wer sich gegen User Research entscheidet, spart vielleicht kurzfristig – zahlt aber langfristig drauf.


Also, warum nicht gleich richtig machen?

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AUTHOR

Tabea Daunus

Tabea ist eine unserer UX Researcherinnen in Hamburg, die seit 2015 User Research Studien durchführt. Als zertifizierte Medical Device-Usability-Expertin (TÜV) interessiert sie sich vor allem für den Bereich der Medizinprodukte-Usability / Human Factors Research. Normen und Richtlinien schrecken sie nicht, und sie arbeitet gerne mit Liebe zum Detail. Neben der Forschung ist sie bei uintent für das Qualitäts- (ISO 9001) und Informationssicherheitsmanagement (TISAX) zuständig.



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